Positives EFSA-Gutachten: FUMzyme® baut Fumonisine ab

Gifte von Schimmelpilzen, sogenannte Mykotoxine, sind ein bekanntes Problem in der Landwirtschaft. Mais- und Getreideproben sind oft mit Dutzenden Toxinen wie zum Beispiel Fumonisinen verunreinigt. Wird dem Tierfutter der Wirkstoff FUMzyme® zugesetzt, lässt sich dieses Problem lösen: Die EFSA bestätigt in ihrem Gutachten nicht nur die Wirksamkeit von FUMzyme®, sie hebt auch die Sicherheit des Futtermittelzusatzes für Mensch, Tier und Umwelt hervor.

Ursprünglich wurde das Enzym im Bodenbakterium Sphingopyxis sp. MTA 144 entdeckt. BIOMIN-Forscher haben später herausgefunden, dass es sich dabei um eine sogenannte Fumonisin-Esterase handelt.

Das Verhältnis der Membranlipide Sphinganin und Sphingosin im Blut gilt als der empfindlichste Anzeiger für Fumonisin-Vergiftungen. In mehreren Kurz- und Langzeit-Fütterungsstudien konnte gezeigt werden, dass durch den Zusatz von FUMzyme® zu kontaminiertem Futter sich dieser sensitive Biomarker wieder normalisiert. Aufgrund dieser umfangreichen Daten hat die EFSA festgestellt, dass FUMzyme® im Futter anwesende Fumonisine ab einer Minimaldosis von 15 U/kg im Futter wirksam deaktiviert - und damit Nutztiere vor Vergiftungen schützt.

Bislang wurden zur Bekämpfung von Fumonisin-Vergiftungen lediglich Bindemittel eingesetzt. Die Bindung der Fumonisine hängt jedoch vom pH-Wert ab, der sich wiederum im Verlauf des Verdauungstraktes maßgeblich ändert. Aus diesem Grund geben Bindemittel die Giftstoffe früher oder später wieder an den Körper ab.

Bei der letzten Mykotoxin-Studie von BIOMIN im Jahr 2013 wurden weltweit 4.200 Proben untersucht. Sie zeigt: 55 Prozent aller Futterproben sind im Durchschnitt mit 1.400 ppb Fumonisinen kontaminiert. Der Klimawandel und der internationale Handel mit Rohmaterialien haben das Problem verschärft. Ebenfalls problematisch ist der zunehmende Einsatz von industriellen Nebenprodukten im Futter, wie die Analyse von Trockenschlempe-Proben gezeigt hat. Darin reichern sich natürlich vorkommende Mykotoxine wie Fumonisine an. In der aktuellen Mykotoxin-Studie wurden ein Maximalwert von 26.800 ppb Fumonisinen nachgewiesen. Neben Leistungseinbußen leiden Schweine, die kontaminiertes Futter fressen, an einer Schwächung des Immunsystems und anderen schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen.

BIOMIN ist die erste Firma, die von der Europäischen Kommission die offizielle Zulassung von Futterzusätzen mit Anti-Mykotoxin-Wirkung erhalten hat. Die Kommission bestätigte 2013: Mycofix® Secure und Biomin® BBSH 797 verringern den negativen Einfluss von Aflatoxinen bzw. Trichothecene in Futtermitteln.

FUMzyme® ist das Ergebnis jahrelanger intensiver Forschungen. Dass BIOMIN bei der Bekämpfung von Mykotoxinen eine weltweite Pionierrolle zukommt, bestätigen auch zwei jüngst vergebene Auszeichnungen: FUMzyme® wurde im April mit dem Houskapreis 2014 ausgezeichnet - dem größten privat vergebenen Forschungspreis Österreichs. In der gleichen Woche erhielten die BIOMIN-Forscher auch den FIAAP Animal Nutrition Award 2014 bei der Victam Asia.