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BIOMIN Getreideprojekt 2021

Das Getreidemonitoring 2021 dient österreichweit zur Analyse der Mykotoxin Belastung im Getreide sowie der Hauptnährstoffe wie Rohprotein.

Martin Wieser

Analysiert wurde Gerste, Weizen, Triticale, Hafer und Roggen. Es wurden insgesamt 159 Proben aus Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Kärnten und der Steiermark dabei berücksichtigt

Von 77 Gerstenproben waren 24 Proben über der Nachweisgrenze. Die durchschnittliche DON-Belastung bei der Gerste liegt bei 588 μg/kg, und die durchschnittliche ZEN-Belastung bei 62 μg/kg. Der Rohproteingehalt der Gerstenproben schwankt zwischen 8,7 und 13,9% und lag im Schnitt bei 11,3%.

Bei den 49 Weizenproben waren 13 Proben über der Nachweisgrenze. Die durchschnittliche DON-Belastung liegt bei 397 μg/kg und die durchschnittliche ZEN-Belastung bei 43,7 μg/kg. Der Rohproteingehalt differiert sehr stark, von mindestens 8,5% bis zu maximal 16,5% Rohprotein, was einen Durchschnittswert von 12,1% erbracht hat. Bei lediglich zwei Weizenproben wurden erhöhte DON-Werte ermittelt mit durchschnittlich 397 μg/kg, allerdings wurde bei 11 Weizenproben ZEN nachgewiesen mit durchschnittlich 43,7 μg/kg.

Es wurden 11 Triticaleproben im Rahmen des Getreideprojektes analysiert. Hier schwankte der Rohproteingehalt zwischen 9% und 12,6% Rohprotein. Die DON- und ZEN-Analyse zeigte bei 10 von 11 Proben ein Ergebnis über der Nachweisgrenze bei durchschnittlich 297 μg/kg DON und eine ZEN-Belastung von 78 μg/kg.

Von den 12 eingesendeten Haferproben konnte bei 4 Proben DON nachgewiesen werden mit durchschnittlich 588 μg/kg allerdings mit einem Höchstwert von 1120 μg/kg. Die Hälfte aller Haferproben waren über der Nachweißgrenze bei ZEN mit durchschnittlich 40,2 μg/kg.

Bei der Untersuchung von 6 Roggenproben wurden bei 2 DON nachgewiesen mit im Schnitt 502 μg/kg DON und 3 Proben waren über der Nachweißgrenze bei ZEN mit durchschnittlich 28,5 μg/kg.