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Mit dem Selbstmischkonzept erfolgreich durchstarten – zu Besuch am Betrieb Schlögl

Familie Schlögl aus Eggendorf bei Hartberg in der Oststeiermark entschied sich mit der Investition eines Geflügelstalles für die Schaffung eines eigenen Arbeitsplatzes. Gefüttert wurde bis vor Kurzem mit Fertigfutter. Konsequenterweise erfolgte jetzt die
Weiterentwicklung des Betriebes durch die Anschaffung einer Mahl- und Mischanlage sowie der Bau eines Ganzkornsilos.

Martin Wieser

Vielseitigkeit wird hier GROß geschrieben

Am Betrieb Schlögl wurde seit jeher sehr vielseitig gearbeitet. Neben den Standbeinen Ackerbau und Schweinemast wird bereits seit ca. 40 Jahren die gesamte Ernte an Erdbeeren ab Hof vermarktet. Zwei Mähdrescher werden im Lohndrusch eingesetzt und für einen Händler wird Dinkel am Betrieb angebaut. Neben der Schweinemast befanden sich auch 450 Legehennen am Betrieb. Die Arbeit mit dem Geflügel gefiel der jungen Familie und so beschlossen sie, mit der Gründung einer KG und dem Bau eines Legehennenstalles für 15.000 Tiere, ihr eigenes Einkommen am elterlichen Betrieb zu erwirtschaften.

Die Umstellung auf das Selbstmischkonzept

Die Eier, gelegt in der Easy 100 Voliere der Firma Fienhage, vermarktet eine Packstelle. Mit der Umstellung auf das Selbstmischkonzept übernimmt Familie Schlögl ab sofort Eigenverantwortung über die bedarfsgerechte Versorgung der Legehennen, denn: voriges Jahr wurde in die Weiterentwicklung des Betriebes erneut investiert. Nach ausführlicher Beratung fiel die Entscheidung zu Gunsten eines Ganzkornsilos mit angeschlossener Mahl- und Mischanlage. Der Umbau der Fütterungsanlage erfolgte, während die Herde im Stall war. Die Futterumstellung vertrugen die Tiere ohne Leistungseinbruch, jedoch war es aufgrund des erhöhten Feuchtigkeitsgehaltes des vorgelegten Futters zu Beginn etwas schwierig, die benötigte Futtermenge auch an die Tiere zu verfüttern. „Das Reizvolle am Selbermischen ist, dass man weiß, was im Futter enthalten ist, man muss aber selber auf die Rohstoffqualität achten. Außerdem spare ich heuer Futterkosten, denn es liegt der kalkulatorische Wert des Maises vom Herbst 2020 im Futtertrog der Tiere“, so Karl Schlögl. Bei längeren Ställen wird die Futterselektion in der Futterkette manchmal zum Thema. Da die Mahl und Mischanlage mittig zur Längsseite des Stalles errichtet wurde, gelangt das Futter auch mittig in den Stall. Das ermöglicht die beidseitige Befüllung der Futterkette, wodurch ein halber Umlauf der Futterkette genügt.

„Biotronic® Top liquid hält die Tränkelinien sauber und hat stärkere antimikrobielle Eigenschaften als herkömmliche „reine“ organische Säuren."

Grundpfeiler einer erfolgreichen Legehennenhaltung

Auf die Frage, was das Rezept für eine erfolgreiche Eierproduktion ist, verrät uns Betriebsführer Karl seinen Geheimtipp: „Wichtig ist das Management. Man muss dahinter sein und alles im Blick behalten. Auch die tägliche Tierkontrolle ist entscheidend. “ Die Junghennen kommen im Alter von 16 bis 17 Wochen auf den Betrieb. Durch den Einsatz einer gut abgestimmten Vorlegeration wird die Futteraufnahme trainiert. Ein früher Einstalltermin kostet zwar Produktionszeit, hat aber den Vorteil, dass zum Legebeginn der Umstallungsstress vorbei ist. In der Geflügelhaltung spielt die Darmgesundheit eine entscheidende Rolle. In dieser wichtigen Phase unterstützt Karl Schlögl seine Tiere durch den Einsatz von PoultryStar®. Neben präbiotischer Fruktooligosacharide enthält das Produkt drei ausgewählte probiotische Stämme, welche gezielt gewünschte Vorgänge im Darm fördern. Regelmäßig kommt Biotronic® Top liquid ins Wasser, da dieses gegen gram-negative Bakterien stärker antimikrobielle Eigenschaften aufweist verglichen zu herkömmlichen, "reinen" organischen Säuren. Es hilft, die Tränkelinie sauber zu halten und reduziert die Keimbelastung im Tränkewasser. An besonders heißen Tagen bekommen die Tiere Biomin® Vit E 500. Es wirkt gezielt gegen freie Radikale, welche beispielsweise durch Hitzestress entstehen. Die schützende Funktion der Darmbarriere, sowie die körpereigene Stressabwehr und das Immunsystem der Hennen werden gestärkt. Beim Mineralstoff setzt Karl Schlögl auf das Mineralfutter EGG 353 P.E.P. Dieser ist auf die Rohstoffe abgestimmt, welche am Betrieb verfügbar sind und eine rohproteinreduzierte Ration optimiert. Mit dabei ist ebenso Digestarom® P.E.P., um eine optimale Verdauung sicher zu stellen sowie Biomin® ESQ für eine gute Schalenqualität. Ein weiterer Bestandteil ist Biomin® ADF, welcher mit 65 % Rohfaser eine hohe Rohfaserwirkung bei minimalem Platzbedarf liefert.

Erfolgsverkäufer Ewald Gotthardt, die Firma Fritz Jeitler Futtermittel sowie die Firma BIOMIN bedanken sich für das Vertrauen und wünschen weiterhin viel Erfolg!

„Digestarom® P.E.P. hilft, eine optimale Verdauung sicher zu stellen und Biomin® ESQ sorgt für eine gute Schalenqualität."